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Neu im Programm: Gastophon
Bemusterungen

Gastophon - Irgendwas ist immer

Das Salzburger Trio Gastophon benannte sich nach dem selbsterfundenen Instrument von Gaston Lagaffe dem (Anti-)Helden aus André Franquins gleichnamiger Comicreihe.
Der Name schien passend, da das Gastophon (häufig auch Brontosaurophon) schließlich das lauteste Instrument der Welt sein soll und Lärm etwas ist, für das diese Band durchaus Sympathien übrig hat. Darüber hinaus wäre Gastophon beinahe nie entstanden, ein Umstand der wiederum gut zu Gaston Lagaffes Biografie passt. Lange zeit schien es nämlich so, dass niemand auf folgende Annonce auf dem schwarten Brett in einem Salzburger Nachtlokal reagieren wollte: „Suche MitmusikerInnen: Wenn Du mit der handgemachten, ohrenbetäubenden Musik der frühen 90er etwas anfangen kannst, der Meinung bist, dass man sich bei Texten auch mal nicht hinter schlechtem Englisch verstecken muss, Du Dinge gerne zu Tode diskutierst, Dir Integrität wichtig ist und Du über einen eigenen Führerschein verfügst, dann melde Dich unter: 0043…“
Lässt sich aus dem eben beschriebenen Geschehen ableiten, seit wann es Gastophon gibt? Eher nicht! Ab wann ist man eine Band? Ab dem Zeitpunkt wo man zum ersten Mal im Proberaum steht? Wenn man zum ersten Mal das Gefühl hat, man sei jetzt fix zusammen? Wenn man zum ersten Mal sagt: „Ich hasse euch“? Wie auch immer. Sagen wir seit 2016.
Mit 100prozentiger Sicherheit weiß man aktuell nur, dass Gastophons erste EP fertig ist. Die Band verfolgte bei der Produktion ein altbewährtes, einfaches Konzept: Sechs Songs, drei Musiker, ein Tag. Das hat allerdings nichts mit gastonischer Faulheit zu tun. Vielmehr mit der Überzeugtheit am rohen machen.
Gesang, Gitarre, Bass, Drums, viel Fuzz. DIY, kein Studio. Alles Live. Es muss schnell gehen. Kein Denken, kein Optimieren (das wird gern dem homo oeconomicus überlassen). Etwas machen, damit es fertig ist. Fertig! Dabei das Spiel mit der Retrospektive spielen. So halt.
Um die vorliegenden Songs zuzubereiten, benötigt Gastophon dabei nicht mehr als eine Portion late 80s Seattle, verfeinert mit einem feinen Scheibchen Noise Rock, abgeschmeckt mit einem Schuss Punk. Das Ganze noch liebevoll bei 120dB vermischt und alles – ein bisschen wie Gaston – dem nächstbesten Gegenüber versehentlich mit Anlauf ins Gesicht geklatscht.
In diesem Sinne lassen sie uns diesen Beipackzettel nun mit dem Zitat eines freudig unaufgeregten, durch normal starken Zigarettenkonsum aufblühenden Gaston Lagaffe beenden: „Pöh!“

EP-Release (Irgendwas ist immer): 01. Dezember 2017 und mehr Informationen zu den Künstlern findet ihr unter folgender Web-Adresse.

www.facebook.com/Gastophon
Video: Irgendwas ist immer

Alle 6 Songs der EP "Gastophon - Irgendwas ist immer" laufen ab sofort auch in unserem Programm.

PM: FinestNoise-Promotion/ die Redaktion
Bildquelle: FinestNoise-Promotion

 
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